Beschreibung des Museums

Ein Spiegel der Geschichte

Das wiedereröffnete In Flanders Fields Museum konfrontiert den Besucher mit den Folgen des Ersten Weltkrieges. Es konfrontiert Alt und Jung mit dem Leben und dem Tod in der Frontregion Yperns. Es hält uns einen Spiegel vor und lässt uns darüber nachdenken, wie wir mit unserer Vergangenheit und der aller anderen betroffenen Länder umgehen. Menschen kamen aus mehr als fünfzig verschiedenen Ländern und Kulturen, um am Krieg in Flandern teilzunehmen. Heute begrüßt das Museum folglich Besucher aus der ganzen Welt. Und konfrontiert sie mit dem globalen Charakter eines Weltkrieges, der vor 100 Jahren stattfand. 

Persönliche Geschichten 

Das In Flanders Fields Museum hat immer schon den Schwerpunktk auf die persönlichen Geschichten in der größeren Geschichte eines Konfliktes gelegt, der die Weltgeschichte mitbestimmt hat. Neben den hunderten authentischen Objekten und Bildern, die in einer innovativen, erfahrungsorientierten Gestaltung präsentiert werden, widmet man auch im neuen Museum der Geschichte des ‘kleinen Mannes’ besondere Aufmerksamkeit. Lebensechte Personen und interaktive Inszenierungen konfrontieren den heutigen Besucher mit einem Krieg, der vor einem Jahrhundert stattfand. 

Ein einzigartiges Souvenir 

Um das Erlebnis noch zu vergrößern, erhält jeder Besucher bei seiner Ankunft ein persönliches ‘Poppy’-Armband. Dank dem Chip, der sich im Armband befindet, wird die Sprachwahl automatisch eingestellt, und der Besucher kann im Laufe der Ausstellung 4 persönliche Einzelgeschichten entdecken.

Multimedial und multidisziplinär

Das In Flanders Fields Museum hat im Hinblick auf seine multimedialen Ausstellungstechniken einen großen Ruf zu verteidigen . Auch in der neuen Szenographie wird den neuesten musealen Anwendungen große Aufmerksamkeit geschenkt. Touchscreens, das interaktive Poppy-Armband, Videoprojektion, Tonfragmente, ... alles steht im Zeichen eines intensiven Erlebnisses und eines authentischen Eintauchens in das Leben an der Front. 

Das Museum geht darüber hinaus noch weiter als eine rein historische oder militärische Darstellung der Fakten. So ist neben den historischen (Gebrauchs-) Gegenständen, Tagebuchnotizen und Artefakte auch Platz für persönliche Eindrücke von Soldaten und Künstlern. Sowohl aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts als auch zeitgenössische Dichter, Schriftsteller, Maler, Fotografen und Bildhauer kommen zu Wort. Ihre künstlerische Interpretation der Ereignisse sorgt stets wieder für eine persönliche und ergreifende Konfrontation mit dem Krieg - aber auch mit der Hoffnung auf Frieden. 

Ersteigen Sie den Belfried 

Die neue Szenographie des Museums widmet der heutigen Landschaft als einem der letzten greifbaren Zeugen der Kriegsgeschichte viel Aufmerksamkeit. Der Museumsparcours bietet künftig auch die Möglichkeit, den Belfried zu besuchen. Der Aufstieg über die 231 Stufen wird mit einer einmaligen Sicht über die Stadt und die umliegenden Schlachtfelder belohnt. 

Der Besuch des Belfried ist optional und kostet 2 EUR extra. 

Das Tor zum Ersten Weltkrieg in Flandern 

Wer die Stadt und die umliegenden Schlachtfelder auch auf ebener Erde entdecken will, findet im In Flanders Fields Museum zahlreiche Informationen. So gibt es ein neues touristisches Besucherzentrum mit einer Regionalausstellung über Ypern und die Westhoek. 

Das Museum selbst birgt die historische Geschichte des Ersten Weltkriegs in der westflämischen Frontgegend. Die völlig neue und permanente Ausstellung erzählt von der Invasion Belgiens und den ersten Monaten des Bewegungskrieges, von den vier Jahren Stellungskrieg in der Westhoek – vom Strand von Nieuwpoort bis zur Leie in Armentières – vom Ende des Krieges und vom fortwährenden Gedenken seitdem. Nach dem Besuch des Museums können Sie sich anhand der vielen Themenrundgänge, Radtouren oder Autostrecken selbst auf den Weg machen.

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