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Heimatlos

Die belgischen Flüchtlinge des Ersten Weltkriegs

  • Wechselausstellung

darüber

Im Jahr 1914 flohen 1,5  Millionen Belgier – ein Viertel der damaligen Bevölkerung – vor den Schrecken des Krieges. Schätzungsweise 600.000 von ihnen verbrachten die gesamte Kriegsdauer im Ausland, hauptsächlich in Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden. Tausende weitere wurden zwangsweise umgesiedelt: Sie wurden von Soldaten auf beiden Seiten der Front evakuiert, da ihre Heimat infolge der Kriegsentwicklung zu gefährlich geworden war. Viele von ihnen wurden so zu Flüchtlingen im eigenen Land“. Nach Kriegsende stand ihnen eine schwierige Rückkehr bevor, die manchmal Jahre dauerte. Manche kehrten nicht zurück, weil sie in ihrer Heimat keine Zukunft mehr sahen.

In dieser Ausstellung erzählt das In Flanders Fields Museum anhand von persönlichen Geschichten die Geschichte der belgischen Flüchtlinge des Ersten Weltkriegs. Diese wurden aus der Sammlung des Museums ausgewählt oder von der Öffentlichkeit mit uns geteilt. Wir haben neun Illustratoren gebeten, diese verborgenen Geschichten wieder sichtbar zu machen.

Mit Illustrationen von: Pieter Van EenogeElise Vandeplancke, Nour Hifaoui FakhouryJoana Estrela, Sara Yu Zeebroeck, Oh Mu, Trui ChielensZoë Verstraete & Bart Vliegen.

Besuch

    Heimatlos in Ypern

    • Ausstellung: 4. Oktober 2025 - 14. Juni 2026

    • Haben Sie eine Flüchtlingsgeschichte in Ihrer Familie? Dann schreiben Sie gerne dem Museumsteam. Alles über das Forschungsprojekt finden Sie auf unserer Website.

    • Im Rahmen des Themenjahres organisiert das Museum eine Reihe von Begleitveranstaltungen, darunter Vorträge, Spaziergänge und eine internationale Konferenz.

    Mehr über das Forschungsprojekt

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